Es ist wieder soweit, ich halt es nicht mehr aus – Welch schwache Kreatur Will doch nur aus dem Alptraum raus – Von Kraft und Stärke keine Spur Sag mir doch, wie soll ich sein – Such in dir was ging verloren Tauch tief in meine Seele ein – So wirst du bald wiedergeboren Meine Faust ist fest geballt – So ist es recht Mein gellender Schrei, noch lang nicht verhallt – Was Schwäche gebar ist schlecht So will ich gehen, immer grade stehen Ich bin bereit zu streiten! – Lasse dich niemals im Leben, von deiner Angst leiten Nach Antworten da suche Ich, mein ganzes Leben lang Nimm in Kauf auf diesem Wege zu enden am Strang – Sei dir gewiss, da wirst du enden – Dem Tode wirst du, bis dorthin, noch viele andere Senden Das werd ich tun, sie habens so gewollt Töte nicht aus Ruhm und Ehre und auch nicht für Gold Bring durch mich Leid und Tod, Elend und Not Lass mich dein Werkzeug sein – Keine Angst, ich bin in dir du wirst nicht allein sein So ziehen wir aus und suchen uns ein neues Versteck – Jeder muss gleich sterben, der es dann entdeckt Scheue weder Dunkelheit, noch Einsamkeit, noch Sterben Bin bereit zu schenken Euch Verderben Video Bewertung: 3 / 5
Die „Wendung nach Innen“ wurde programmatisch für eine neue Künstlergeneration im Wien der Jahrhundertwende. Bei dieser neuen Generation von Literaten um den führenden Theoretiker Hermann Bahr und die anderen Hauptvertreter wie Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Leopold Andrian, Richard Beer-Hofmann und Karl Kraus entstand ein intensives Bedürfnis nach der Erforschung des Seelenlebens des Menschen. Angeregt durch die in etwa zeitgleich veröffentlichten Studien des Psychoanalytike
Letzte Kommentare